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Aktivitäten im Rückblick

Die Krebsliga sagt Danke

Auch im vergangen Jahr spendeten wieder zahlreiche Patienten und Angehörige sowie engagierte Bürger, um die Arbeit des Fördervereins Krebsliga e.V. für tumorkranke Patienten zu unterstützen.
Insbesondere die Musiktherapie für Patienten mit bösartigen Geschwülsten und Patienten auf der Palliativstation konnte so nachhaltig gefördert und eine umfassende Betreuung abgesichert werden. 

Der Vorstand des Krebsliga e.V. richtet  seinen Dank an alle Spender und Unterstützer.

Dabei sollen zwei Beispiele besonders hervorgehoben werden:

Wie schon in den Jahren zuvor, sammelte Familie Pakendorf Spenden in ihrem Heimatort Wolteritz. Insgesamt konnte die Familie 951,20 Euro überweisen.

Das Azurit Seniorenzentrum, vertreten durch Herrn Salbert, bedachte den Förderverein mit einer Weihnachtsspende in Höhe von 300,00 Euro.

Spendenübergabe der Sächsischen Lotto GmbH

Durch Frau Kristina Hesse, Abteilungsleiterin Personal/Verwaltung der Sächsischen LOTTO GmbH und Herrn Antonius Müller, Prokurist der Sächsischen Spielbanken GmbH und Co. KG, wurde am 08.03.2012 eine großzügige Spende in Höhe von 3.000,- Euro an den Vorstand des Vereins Krebsliga e.V. übergeben.

Der Vorsitzende des Vereins Prof. Rolf Haupt und der Schatzmeister Heinz Wittig nahmen die Spende mit großer Freude entgegen und bedankten sich, im Namen des Vereins, recht herzlich. Mit der Spende hat der Verein die Möglichkeit, die laufenden Projekte weiter zu finanzieren und damit den Tumorpatienten Erleichterung und Freude zu bringen. Insbesondere werden dadurch die Kurse im Haus Leben Leipzig (Begegnungsstätte für Krebspatienten), das Eltern-Kind-Projekt, die Musiktherapie auf der Palliativstation sowie Kurse auf der Station der Strahlentherapie mitfinanziert.

Große Spende der Firma Sanofi Aventis für Haus Leben Leipzig

Am 14. Januar 2010 wurde in feierlicher Runde ein Scheck in Höhe von 10 000,00 Euro der Firma Sanofi Aventis, einem langjährigen Förderer und Unterstützer, übergeben.

Diese großzügige Spende wird für das Projekt „Friesennest“ verwendet, welches ein innovatives, ganzheitliches Konzept für krebskranke Eltern und ihre Kinder im Haus Leben Leipzig bietet.

Jährlich trifft die Krebserkrankung eines Elternteils ca. 900 Kinder und Jugendliche in Leipzig. Fast ein Drittel dieser Kinder zeigt in Folge der hohen Belastungen, welche im Verlauf der Krebserkrankung auf Eltern und ihre Kinder zukommen, psychische Auffälligkeiten wie schulischer Leistungsabfall und soziale Isolation, klinisch relevante Angstsymptome, depressive Verhaltensweisen und psychosomatische Beschwerden.

Im Haus Leben Leipzig sollen Kinder und Eltern über das Projekt „Friesennest“ von einem geschulten Team von Kinder- und Jugendpsychologen, Psychoonkologen, Sozialarbeitern, Therapeuten und ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden. Kunst- und Entspannungstherapien sowie Gesprächstherapien und erlebnispädagogische Angebote werden dabei für Eltern und Kinder getrennt als auch gemeinsam angeboten.

Im Vordergrund steht dabei stets das Wiedererlangen von Kraft, Lebensfreude und Zuversicht. Vor allem das gegenseitige Vertrauen innerhalb der Familie soll dabei gestärkt werden.

Das Projekt "Friesennest" wird in Zusammenarbeit mit der Familiensprechstunde des Universitätsklinikums und dem Institut für Medizinische Psychologie und Soziologie der Universität Leipzig durchgeführt.

Im Dialog mit kompetenten ärztlichen Partnern

Unter der Überschrift „Krebsforum St. Georg“ war im Mai 2008 im Haus 20 eine Ausstellung rund um das Thema Krebs zu sehen. Dabei ging es um Informationen zu Vorbeugung, Früherkennung und Heilbehandlung ausgewählter bösartiger Geschwülste.

An der gemeinsamen Ausstellung der Krebsliga e. V. und des Klinikums waren die Fachbereiche Frauenheilkunde, Allgemeinchirurgie, Thoraxchirurgie, Pulmologie, Strahlentherapie, Urologie und Onkologie beteiligt. Darüber hinaus machte die Krebsliga e. V. ihr Arbeit transparent, und es stellten sich die Tumorberatungsstelle des Klinikums sowie Haus Leben Leipzig vor. Gemeinsam gegen den Krebs! Das ist das Motto und das Ziel zugleich. Während der Eröffnungsveranstaltung am 6. Mai 2008 waren kompetente Ansprechpartner der ausstellenden Bereiche vor Ort, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Im lockeren Dialog wurden Fragen rund um das Thema Krebs beantwortet.

 

Bundeswehroffiziere spenden für die Krebsliga

Am 21. März 2007 trafen sich acht Offiziere des 5. Panzerflakbataillons 131 unter Leitung von Oberleutnant Zörner mit dem Vorstand des Vereins Krebsliga e.V. im Klinikum St. Georg. Mit großer Dankbarkeit nahm der Vorstand einen Scheck über 620 Euro entgegen.

Die Spende der Offiziere war auf Vorschlag eines ihrer Kameraden zustande gekommen, dessen Mutter mit einer Tumorerkrankung im Klinikum St. Georg sehr gut behandelt und liebevoll umsorgt wurde. In einer angeregten Gesprächsrunde informierte der Vorstandsvorsitzende Prof. Rolf Haupt in der Cafeteria über die Projekte des Vereins zur Betreuung krebskranker Patienten im Klinikum. Die Spende wird somit direkt für Projekte patientenwirksam eingesetzt.
Im Anschluss an die Scheckübergabe waren die Offiziere Gäste in dem besonderen Förderungsprojekt „Haus Leben Leipzig“. Die Spender hatten die Möglichkeit, die neue Einrichtung kennenzulernen und die Besonderheit des Angebotes im Kontakt mit Betroffenen zu erfahren. Bei der Führung durch das „Haus Leben Leipzig“ wurde noch einmal deutlich, wie wichtig Spenden sind und wie sinnvoll und Freude bringend diese eingesetzt werden können.

Zonta Club Leipzig unterstützt Brustkrebsprojekt

Über einen Scheck in Höhe von 8.500 Euro konnte sich kurz vor Ostern der Förderverein Krebsliga e.V. freuen. Der Zonta Club Leipzig hatte seinen 4. Benefizball am 27. Januar 2007 wieder einem Brustkrebsprojekt gewidmet.

Mit den Erlösen werden hochspezifische Lagerungssysteme, sogenannte Kombiboards, finanziert, die laut Chefärztin Dr. Angelika Friedrich eine exakte Bestrahlung bei maximaler Schonung gesunder Gewebe und Organe ermöglichen.
Der Scheck wurde am 4. April persönlich durch Staatsministerin Helma Orosz, Schirmherrin des Benefizballs, gemeinsam mit der Vizepräsidentin des Zonta Clubs, Ute Rittmeier, überreicht. Helma Orosz freute sich sehr, diese Gelegenheit wahrnehmen zu können, zumal sie, wie oben berichtet, einige Stunden vor dem Ball einen Autounfall hatte und kurzfristig absagen musste. Geschäftsführer Professor Dr. Karsten Güldner und der Vorsitzende des Vorstandes der Krebsliga, Professor Rolf Haupt, dankten dem Zonta Club für das erneute Engagement.
Im Vorjahr hatte der Verein bereits einen Ball zugunsten des Klinikums veranstaltet. Die Erlöse aus dem Jahr 2006 in Höhe von 8.750 Euro gingen an das Haus Leben Leipzig zur Finanzierung des MammaCare Informations- und Trainingszentrums. Ute Rittmeier wies schon jetzt auf den Termin für den nächsten Ball Ende Januar 2008 hin und versprach, weitere Informationen frühzeitig bekannt zu geben.

Scheckübergabe des Spendenparlaments

Am 30.05.2006 wurde von einem Vertreter des Spendenparlaments feierlich ein Scheck in Höhe von 3000,00 € übergeben. Dieses Geld wurde speziell für unser Projekt „Wie klinge ich“ eingeworben. Die damit angeschafften Musikinstrumente werden zur therapeutischen Betreuung krebskranker Patienten auf der Palliativstation eingesetzt.

    

   

           

Ein starkes Team! Operation ohne Skalpell – Die Radiofrequenztherapie

Seit Juni 2001 bemüht sich der Förderverein Krebsliga e. V., die Betreuung und Behandlung von Krebspatienten zu unterstützen. Es ist ein Anliegen des Vereins, Patienten, Angehörige und Interessierte zur Früherkennung von Tumorerkrankungen zu informieren sowie finanzielle Mittel für die Betreuung von Krebspatienten am Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig bereitzustellen.

Eine erste größere Anschaffung, welche dem Klinikum mit Hilfe der Krebsliga zur Verfügung gestellt werden konnte, ist ein Radiofrequenztherapiegerät. Am 6. Juli 2004 übergab Professor Dr. Rolf Haupt als Vorstandsvorsitzender des Krebsliga e. V. dieses Gerät in der Abteilung Interdisziplinäre Endoskopie des Städtischen Klinikums „St. Georg“ Leipzig dem Geschäftsführenden Oberarzt des Interdisziplinären Behandlungszentrums für Onkologie (IBO), Dr. Michael Repp, als Spende.

Der Wirkungsmechanismus besteht darin, daß aus der Spitze einer Nadelelektrode, die in das Gewebe eingeführt wird, ein Hochfrequenz-Wechselstrom fließt. Dieser wird durch einen Radiofrequenzgenerator erzeugt. Die Ionen in dem umgebenden Gewebe versuchen, dem Wechselstrom zu folgen und bewegen sich hin und her. Durch diese ständige Hin- und Herbewegung der Ionen entsteht in dem Gewebe Reibungswärme von 90 bis 120 Grad Celsius. Durch diese Wärme wird das Tumorgewebe um die Elektrode „verkocht“, also zerstört.

400 Euro für die Krebsliga

Anlässlich des Mockauer Straßenfestes am 26. Juni 2004 organisierte das Tanz Centrum Seidel & Seidel aus Leipzig eine Tombola mit unserem Glücksrad. Der Erlös von 400 Euro kommt den Aktivitäten der Krebsliga zugute. Am 3. August 2004 übergab Dirk Seidel dem Vorstandsvorsitzenden des Krebsliga e. V., Professor Dr. Rolf Haupt, vor dem „Feld der helfenden Hände“ im Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig einen symbolischen Scheck.

    

     

    

„Schachmatt dem Krebs“

Ein Höhepunkt der Veranstaltungen in diesem Jahr war der Aktionstag „Schachmatt dem Krebs“ am 19. Juni 2004 in der Innenstadt Leipzigs.

Das Wissen um Krebserkrankungen ist aus dem allgemeinen Lebensalltag verbannt. Unser Aktionstag war eine Aufforderung, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu informieren und auszutauschen. Unser Angebot für Laien, Ärzte, Patienten, Fachpersonal und nicht Erkrankte reichte von der Vorstellung von Früherkennungskampagnen über den aktuellen Stand der Onkologie und Informationsmöglichkeiten sowie Rehabilitation und Selbsthilfe bis hin zu einem Austauschforum für Betroffene. Internationale Erhebungen belegen, dass ein informierter Patient zu einer frühzeitigen Erkennung der Erkrankung einen entscheidenden Beitrag leisten und so mit der Erkrankung und deren Behandlung besser umgehen kann. Wichtig dafür sind Aufklärung und Vorsorgeuntersuchungen, die in Deutschland immer noch zu wenig genutzt werden. Dieses Tabu zu durchbrechen, ist das gemeinsame Anliegen des Interdisziplinären Behandlungszentrums für Onkologie und des Krebsliga e. V.
Getreu unserem Veranstaltungsmotto ging es natürlich auch ums Schachspielen. Ein Schulschachturnier zeigte, wie sehr hier Kämpfen und strategisches Denken gefragt sind – ebenso wie bei der Behandlung und dem Umgang mit einer Krebserkrankung.
Einen besonderen Gruß anlässlich der begleitenden Luftballonaktion für den Aktionstag „Schachmatt dem Krebs“ erhielten wir aus unserem Nachbarland Polen. Eine Postkarte vom glücklichen Finder des Ballons belegt, dass trotz Sprachbarrieren unsere Verbindung von Strategiespiel und Strategien gegen Krebs verstanden wurde.

Drei Jahre Krebsliga


Vor über drei Jahren, am 19. Juni 2001, wurde der „Krebsliga e. V“, Förderverein für die interdisziplinäre onkologische Betreuung im Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig, gegründet. Der Krebsliga e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, am Klinikum für die Verbesserung der Betreuung und der Therapie von Krebspatienten einzutreten und dafür Gelder bereitzustellen.

Spenden sind eine entscheidende Grundlage der Arbeit des Fördervereins – unsere Spender wichtigste Partner. Jede Spende, mag sie auch noch so klein sein, bringt uns im Kampf gegen den Krebs einen Schritt weiter. Neben vielen kleinen Spenden haben wir im vergangenen Jahr auch hohe Spendensummen erhalten. Erwähnen möchten wir die Stadtwerke Leipzig, die mit 5.000 Euro einen Beitrag zur Anschaffung eines Radiofrequenztherapiegerätes leisteten. Auch Christian Wolff, Pfarrer an der Thomaskirche zu Leipzig, half dem Verein und übergab einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro.
Tatkräftig unterstützt wird der Verein auch innerhalb des Klinikums, zum Beispiel von der Leiterin der Unterneh- 17 mensgruppe Schubert, Martina Dietze, mit ihrem Team. Sie traten aktiv für unser Anliegen ein, indem sie zur Weihnachtszeit, aber auch bei anderen Veranstaltungen, Tombolen durchführten, deren Erlöse dem Krebsliga e. V. zugute kamen. Wir danken noch einmal allen genannten und ungenannten Spendern, die damit zur besseren Betreuung unserer Tumorpatienten beigetragen haben.
Neben den Spenden sind wir auf die Mitarbeit engagierter Menschen angewiesen, die unseren Kampf gegen den Krebs mit interessanten Aktionen fördern. Im Mai 2004 hatten sich zahlreiche Besucher im Zeitgeschichtlichen Forum eingefunden, um beim Aktionstag gegen den Krebs „Treffen – Leben – Informieren“ mehr über das Thema Krebs zu erfahren. Neben der Wissensvermittlung hat sich vor allem ein attraktives Rahmenprogramm als Publikumsmagnet erwiesen. In diesem Sinne sorgten die Steppladies des HSG DHfK Leipzig e. V., alle im Alter von 56 bis 83 Jahren, für einen würdigen Abschluss der Veranstaltung. 

Weihnachtstombola: Scheckübergabe am 6. Januar 2003

Auf Iniatiative der Betriebsleiterin der Unternehmensgruppe Schubert, Martina Dietze, wurde erstmalig zu Gunsten der Krebsliga e.V. in der Cafeteria des Städtischen Klinikums "St. Georg" eine Weihnachtstombola ins Leben gerufen. Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verpackte Martina Dietze 200 Preise (die Lose zum Preis von einem Euro), die Zulieferbetriebe der Unternehmensgruppe Schubert gesponsert hatten.
Am 2. Dezember startete die Tombola. Der Anklang war so groß, dass sämtliche Lose vor Ablauf der Verkaufsfrist vergriffen waren.

Der Erlös von 600 Euro wurde am 6. Januar bei einer symbolischen Scheckübergabe überreicht. Der Vorstand der Krebsliga bedankte sich noch einmal für das Engagement des Teams der Unternehmensgruppe Schubert unter Leitung von Martina Dietze.


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